Bereits in der Zusammensetzung der neuen Klassen sind wir bemüht, die Wünsche der Kinder und Eltern zu berücksichtigen und harmonische und leistungsfähige Lerngruppen zusammen zu stellen.
Dem gegenseitigen Kennenlernen wird anfangs eine große Bedeutung beigemessen. So dienen die ersten Tage des neuen Schuljahres der Einrichtung und Gestaltung des Klassenraums, dem Kennenlernen der Schule und ihres Personals und der ersten Festlegung von Regeln und Ritualen.

Die Tutorenstunde ist je eine Unterrichtsstunde beim Klassenlehrer oder der Klassenlehrerin. Sie dient der gegenseitigen Information und der Organisation der schulischen Abläufe.
In den ersten Schulwochen wird jede 5. Klasse von Paten aus den 9. Klassen betreut. Die Paten leisten Hilfe bei der Orientierung, auf dem Schulhof oder in Konflikten. Dies wird danach in den Tutoren- und Klassenratsstunden fortgesetzt, die Klassengemeinschaft wird besonders auf der Klassenreise und in den beiden Vorhabenwochen des Schuljahres gestärkt. Eine funktionierende Klassengemeinschaft ist nach unserer Erfahrung eine wichtige Voraussetzung für die individuelle und gemeinsame Lernleistung.
Die neu gewählten Klassensprecher des Jahrgangs 5 erhalten durch den Beratungsdienst eine besondere Schulung für ihr Amt.

Die Klassenratsstunde dient der Klärung von Fragen und Problemen, die zwischen den Kindern der eigenen Klasse, mit Kindern anderer Klassen oder mit Lehrer/inne/n entstanden sind. Sie wird von ausgewählten Schüler/innen geleitet und ihre Ergebnisse werden protokolliert. Die Klassenratsstunde gibt es jeweils in Klassenstufe 5 und 6.
In den Jahrgangsstufen 5 und 6 findet der Unterricht fast nur im Klassenverband statt. Nur einige Schüler/innen kommen in gemischten Teilungsgruppen in Arbeitslehre mit Kindern aus den Parallelklassen in Kontakt.
Das Ziel der Arbeit in den Klassenstufen 5 und 6 besteht darin, möglichst allen Kindern bis zum Ende des 6. Schuljahrs so viel Selbstbewusstsein, Arbeitsdisziplin und methodische Kompetenz vermittelt zu haben, dass sie ab Klassenstufe 7 an der zunehmenden Differenzierung und dem Unterricht in gemischt zusammengesetzten Kursen des Wahlpflichtbereichs sicher und erfolgreich teilnehmen können.
Für die Beilegung von Streit zwischen Schüler/innen gibt es seit 2004 ausgebildete „Streitschlichterinnen“ aus den Jahrgangsstufen 8 bis 10.

Wir empfangen unsere neuen 5. Klassen in der Aula mit einem kleinen Festprogramm:
- 5a mit den TutorInnen Frau Steinhoff-Nietfeld und Herr Heinsohn
- 5b mit den TutorInnen Frau Kluge und Herr Petrausch
- 5c mit den TutorInnen Frau Jensen und Herr Knaack
- 5d mit den TutorInnen Frau Kaiser-Lembke und Herr von Bargen
- 5e mit den Tutorinnen Frau Pehlivan, Frau Lemke, Frau Reinke
- 5f mit den TutorInnen Frau Kulon und Herr Bongers
- 5g mit den TutorInnen Frau Sadewater, Frau Schwarz-Schoon und Herr Stottmeister
Die Fachleistungsdifferenzierung findet im Klassenverband statt. Sie erfolgt auf zwei Lernniveaus in einem Fach: Das Kursniveau I stellt erweiterte Anforderungen an die Schüler/innen; Im Kursniveau II werden grundlegende Anforderungen in dem betreffenden Fach gestellt. Ein Wechsel des Kursniveaus ist möglich mit dem Zeugnistermin, sofern auf Kursniveau II eine Note 2 (Aufstufung) oder im Kursniveau I die Note 5 (Abstufung) erreicht wird.
Hat ein/e Schüler/in eine besondere künstlerische Neigung oder entsprechende Talente, so kann sie diese durch die Wahl zweier zusätzlicher Wahlpflichtfächer intensiv betreiben. Zur Wahl stehen zwei der folgenden Fächer:
- Spanisch,
- Französisch,
- Arbeitslehre,
- Natur und Technik,
- Naturwissenschaft,
- Mathematik,
- Geschichte,
- Erdkunde,
- Musik,
- Bildende Kunst
- Darstellendes Spiel,
- Medienwerkstatt,
- Sport
In der Stundentafel umfassen diese beiden Wahlpflichtfächer jeweils 2 bzw. (bei der neu aufgenommenen Fremdsprache) 4 Unterrichtsstunden.
Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 und 8 nehmen mit ihren Wahlen erste Schwerpunktsetzungen in ihrer Schullaufbahn vor. Sie lernen neben der Bearbeitung der Unterrichtsinhalte auch den selbstbewussten und selbstkritischen Umgang mit der eigenen Person, suchen und übernehmen eine Rolle als junge/r Erwachsene/r und übernehmen eine Verantwortung auf höherem Niveau.
Am Ende der Klasse 8 absolviert jede/r Schüler/in ein zweiwöchiges Berufspraktikum.







