Johannes Arlt / Forum K&B GmbH

Kulturagenten für kreative Schulen ist ein Modellprogramm der gemeinnützigen Forum K&B GmbH, initiiert und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien, und in Hamburg mit der conecco UG – Management städtischer Kultur.

Das Programm läuft über einen Zeitraum von vier Schuljahren, von  2011/2012 - 2014/15. Bundesweit sind in den 5 Bundesländern 138 Schulen und 46 Kulturagent/innen, beteiligt. In Hamburg arbeiten 8 Kulturagent/innen in ihrem Netzwerk von jeweils 3 Schulen, es sind insgesamt 24 Stadtteilschulen.

Projektziele:

  • Die Teilhabe an Kunst und Kultur soll fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen - den künftigen Akteuren einer kulturinteressierten Öffentlichkeit – werden.
  • Kinder und Jugendliche werden nachhaltig für Kunst und Kultur begeistert und dadurch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert.
  • An den Schulen entsteht ein umfassendes und fächerübergreifendes Angebot der kulturellen Bildung.
  • Langfristige Kooperationen zwischen Schulen und Kulturinstitutionen werden aufgebaut / weiter entwickelt.

Das  Aufgabenprofil der Kulturagent/innen umfasst die Entwicklung dieses interdisziplinären Programms der kulturellen Bildung gemeinsam mit den Schüler/innen, dem Lehrerkollegium, der Schulleitung, Eltern, Künstler/innen und Kulturinstitutionen.  Die Kulturagent/innen betreiben hierfür Netzwerkarbeit in den jeweiligen Stadtteilen und Hamburgweit (Qualifizierung von Kooperationen, Weiterentwicklung Kooperationsstruktur, Informationsaustausch, Beratung von Kultureinrichtungen / Künstler/innen),  sie arbeiten prozessbegleitend, moderierend und beratend bei der Projektentwicklung, sie leisten regionale Öffentlichkeitsarbeit und entwickeln Dokumentation und Evaluation für den von Ihnen begleiteten Arbeitsprozess.

Diese Arbeit wird von Projektgeldern unterstützt, 40.000 € pro Schuljahr für ein Netzwerk. Gefördert werden künstlerische Projekte, keine Investitionen. Diese Projektgelder werden von den Schulen beantragt, ein Beirat entscheidet bundesweit über die Vergabe der Gelder. Die Aquise weiterer Gelder (Schulfundraising) ist gewünscht.

Die Hamburger Kulturagenten