Das Schulgebäude in der Bogenstraße 34-36 wurde 1929 auf dem Gelände eines ehemaligen Kleingartenvereins im Hamburger Stadtteil Hoheluft errichtet. Aus Kostengründen ruhte der fast fertiggestellte Bau bis zur Machtübertragung an die Nationalsozialisten. Die 1934 eröffnete Jahn-Schule war eine NS-Vorzeigeanstalt. Bereits ab 1935 wurden die jüdischen Schüler_innen von der Schule vertrieben.       

Nach dem Krieg wurde die Jahnschule zur Grund-, Haupt- und Mittelschule. 1979 wurde sie zur Integrierten Gesamtschule umgewandelt. Seit 2010 ist die Ida Ehre Schule Stadtteilschule. Unsere Schule, die seit dem Jahr 2000 den Namen der herausragenden Kulturschaffenden Ida Ehre trägt, ist heute eine Schule für alle, an der Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen, Sprachen, Religionen, sexuellen Orientierungen, körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen lernen, lehren und arbeiten.

In Anknüpfung an die demokratische Gesamtschultradition der Schule seit den 80er Jahren hat sie sich heute auf den Weg zu einer „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ gemacht. Der »Arbeitskreis Erinnerung an der Ida Ehre Schule« führt die konsequente Aufarbeitung und Erinnerung an die NS-Vergangenheit fort, die Schüler_innen und Lehrer_innen in den letzten Jahrzehnten in verdienstvoller Arbeit begonnen haben.

Die Geschichte der Schule ist in einer 2-bändigen Publikation dokumentiert, die über das Schulbüro erhältlich ist.

Für Anfragen und Hinweise steht der »Arbeitskreis Erinnerung an der Ida Ehre Schule« gerne zur Verfügung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Tafel im Eingangsbereich Stolperstein vor dem Schulgebäude 

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